Textfeld: Statuten der GVBiker

STATUTEN

 

§1 Name, Sitz und Tätigkeitsbereich

 

1. Der Verein führt den Namen „Radclub GVBiker“ und hat seinen

    Sitz in Graz.

2. Seine Tätigkeit erstreckt sich auf Österreich und bei Bedarf auf das Ausland.

3. Die Errichtung von Zweigvereinen ist nicht beabsichtigt.

 

§2 Zweck

 

    Der Verein ist ein gemeinnütziger, unpolitischer und überparteilicher Verein, nicht auf

    Gewinn ausgerichtet und bezweckt

1. die Motivation von Jugendlichen und Erwachsenen zur Ausübung des Radsportes

2. die sportliche Ertüchtigung bei Jugendlichen und Erwachsenen zu unterstützen

    und zu fördern

3. die Vorbereitung und das Training von Jugendlichen für Wettkämpfe

4. die Unterstützung der Jugendlichen bei der Teilnahme an Wettkämpfen

5. die radsportlichen Interessen seiner Mitglieder zu wahren

6. richtiges Verhalten mit dem Rad auf der Straße und im Gelände zu vermitteln

7. über die Wartung des Rades zu informieren

8. Tipps und Erfahrungen über das Radfahren weiterzugeben

 

§3 Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes

 

          Der Vereinszweck soll durch das Folgend angeführte ideelle und materielle Mittel

          erreicht werden:

3.1.    Ideelle Tätigkeiten:

3.1.1. Kooperation mit anderen Vereinen und Verbänden

3.1.2. Informationsdienst über die Vereinsaktivitäten für die Mitglieder und Bürger von

          Graz und Umgebung

3.1.3. Die Förderung des Radsports

3.1.4. Die Organisation von Versammlungen, Vorträgen, Kursen und Radsporttouren

3.1.5. Die Durchführung von Wettbewerben

3.2.    Die erforderlichen finanziellen und materiellen Mittel sollen aufgebracht werden

          durch:

3.2.1. Beitrittsgebühren und Mitgliedsbeiträge

3.2.2. Einnahmen aus Werbung und von Sponsoren

3.2.3. Subventionen und Förderungen aus öffentlichen Mitteln und Mäzenatentum

3.2.4. Erträgnisse aus Vereinsaktivitäten nach Punkt 3.1., Spenden und sonstige

          Zuwendungen.

          Sämtliche Einnahmen stehen ausschließlich dem Verein zur Verwirklichung der

          Vereinszwecke zur Verfügung, Auszahlungen an Vereinsmitglieder sind generell

          untersagt, bei Ausscheiden aus dem Verein wie auch bei Auflösen desselben können

          nur die Sacheinlagen der Mitglieder nach ihrem gemeinen Wert abgelöst werden.

 

§4 Arten der Mitgliedschaft

 

       Die Mitglieder des Vereines gliedern sich in ordentliche, außerordentliche und

       Ehrenmitglieder

4.1. Ordentliche Mitglieder

       Ordentliche Mitglieder sind solche, die innerhalb des Vereins entweder Sport

       ausüben oder eine Funktion bekleiden.

4.2. Außerordentliche Mitglieder

       Das sind physische oder juristische Personen, die den Verein durch

       Förderungsbeiträge unterstützen. Die Mindesthöhe dieses Förderbeitrages wird

       vom Vorstand bestimmt.

4.3. Ehrenmitglieder

       Zu Ehrenmitgliedern können Personen ernannt werden, die besondere

       Verdienste um den Verein erworben haben.

 

§5 Erwerb der Mitgliedschaft

 

5.1. Mitglieder des Vereins können alle physischen und juristischen Personen

       werden.

5.2. Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern

       entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.                            

5.3. Die Ernennung von Ehrenmitgliedern erfolgt über Antrag des Vorstandes von der

       Hauptversammlung. Das aktive und passive Wahlrecht steht allen Mitgliedern zu.                             

 

§6 Beendigung der Mitgliedschaft

 

6.1. Die Mitgliedschaft erlischt mit dem Tod, bei juristischen Personen durch Verlust

       der Rechtspersönlichkeit, durch freiwilligen Austritt und durch Ausschluss sowie

       durch Auflösung des Vereins. Mit dem Ende der Mitgliedschaft erlischt jeder

       Anspruch gegenüber dem Verein.

6.2. Der Austritt kann jederzeit erfolgen und ist dem Vorstand schriftlich mindestens

       3 Wochen vorher mitzuteilen.

6.3. Den Ausschluss eines Mitgliedes kann der Vorstand vornehmen, wenn dieses

       trotz Mahnung länger als sechs Monate mit der Zahlung des fälligen

       Mitgliedsbeitrages im Verzug ist. Die Verpflichtung zur Zahlung des fälligen

       Mitgliedsbeitrages bleibt davon unberührt.

6.3. Der Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein kann vom Vorstand wegen

       grober Verletzung der Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens

       verfügt werden.

6.4. Gegen den Ausschluss ist jedoch die Berufung an die Generalversammlung

       zulässig. Bis zur Entscheidung der Generalversammlung ruhen die    Mitgliedsrechte.

6.5. Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus denselben Gründen jedoch

       nur über Antrag des Vorstandes von der Generalversammlung beschlossen werde

 

§7 Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

7.1. Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereines

       teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereines zu den jeweils vom Vorstand

       festgelegten Bedingungen zu beanspruchen.

7.2. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive

       Wahlrecht stehen nur den ordentlichen und den Ehrenmitgliedern zu, mit der

       Maßgabe, dass diese ihren Mitgliedsbeitrag entrichtet haben oder vom

       Mitgliedsbeitrag befreit sind.

7.3. Die Mitglieder haben das Recht, in jeder Generalversammlung vom Vorstand

       über die Tätigkeit des Vereins und über die finanzielle Gebarung informiert zu

       werden.

7.4. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereines nach Kräften zu

       fördern und alles zu unterlassen, was dem Ansehen und dem Zweck des  Vereines schadet.

7.5. Die Mitglieder haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane

       zu beachten und sind zur pünktlichen Bezahlung der Beitrittsgebühr und des

       Mitgliedsbeitrages in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe

       verpflichtet.

 

§8 Vereinsorgane

 

     Organe des Vereines sind die Generalversammlung (§§ 9 und 10), der Vorstand (§§

11 bis 13), die Rechnungsprüfer (§ 14) und das Schiedsgericht (§ 15).

 

§9 Die Generalversammlung

 

9.1. Die Generalversammlung ist die ‚Mitgliederversammlung’ im Sinne des

       Vereinsgesetzes 2002. Eine ordentliche Generalversammlung findet jährlich statt.

9.2. Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf Beschluss des

       Vorstandes, der ordentlichen Generalversammlung oder auf schriftlichen

       begründeten Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder oder auf

       Verlangen der Rechnungsprüfer innerhalb vier Wochen statt.

9.3. Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen

       Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem

       Termin schriftlich, mittels Fax oder per Email einzuladen. Die Anberaumung der

       Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die

       Einberufung erfolgt durch den Vorstand.

9.4. Anträge zur Generalversammlung sind mindestens zwei Wochen vor dem

       Termin der Generalversammlung schriftlich beim Vorstand einzureichen.

9.5. Gültige Beschlüsse - ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung

       einer außerordentlichen Generalversammlung - können nur zur Tagesordnung

       gefasst werden.

9.6. Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt.

       Stimmberechtigt sind alle Mitglieder. Jedes Mitglied hat nur eine Stimme. Die

       Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im Wege einer     

       schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.

9.7. Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erscheinenden

       beschlussfähig.

9.8. Die Wahlen und Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der

       Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse,

       mit denen die Vereinsstatuten geändert werden sollen, bedürfen einer

       qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.

9.9. Den Vorsitz bei der Generalversammlung führt der Obmann und im

       Verhinderungsfalle sein Stellvertreter. Wenn auch dieser verhindert ist, so führt

       das an Jahren älteste Vorstandsmitglied den Vorsitz.

 

§10 Aufgabenkreis der Generalversammlung

 

         Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

10.1. Feststellung der stimmberechtigten Personen

10.2. Entgegennahme der Tätigkeitsberichte und des Rechnungsabschlusses sowie

         die Beschlussfassung darüber

10.3. Bericht der Rechnungsprüfung und Antrag auf Entlastung des

         Vereinsvorstandes

10.4. Wahl des Vorstandes und der Rechnungsprüfer

10.5. Beratung und Beschlussfassung über die von den Mitgliedern und vom

         Vorstand eingebrachten Anträge

10.6. Festsetzung der Höhe der Mitgliedsbeiträge für ordentliche und für

         außerordentliche Mitglieder

10.7. Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft

10.8. Entscheidung über Berufungen gegen Ausschlüsse von der Mitgliedschaft

10.9. Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des

         Vereines

10.10. Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung

         stehende Fragen

 

§11 Der Vorstand

 

11.1. Der Vorstand besteht aus: dem Obmann, ein Obmannstellvertreter, dem Kassier,

         dem Kassierstellvertreter, Schriftführer, Schriftführerstellvertreter.

11.2. Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei

         Ausscheiden eines gewählten Vorstandsmitgliedes das Recht, an dessen Stelle ein

         anderes wählbares Vereinsmitglied zu kooptieren, wozu jedoch die nachträgliche

         Genehmigung der nächsten Generalversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand

         ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange

         Zeit aus, so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine

         außer ordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstands

         einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig sein, hat jedes

         ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines

         Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine

         außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.

11.3. Die Funktionsdauer des Vorstandes beträgt ein Jahr und eine Wiederwahl ist

         möglich. In jedem Falle währt sie bis zur Wahl eines neuen Vorstandes.

        Ausgeschiedene Vorstandsmitglieder sind wieder wählbar.

11.4. Der Vorstand wird vom Obmann, in dessen Verhinderung von seinem

         Stellvertreter schriftlich oder mündlich einberufen.

11.5. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden

         und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist.

11.6. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit, bei

         Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

11.7. Den Vorsitz führt der Obmann, bei dessen Verhinderung sein Stellvertreter. Ist

         auch dieser verhindert, obliegt der Vorsitz jenem Vorstandsmitglied, das die übrigen

         Vorstandsmitglieder mehrheitlich dazu bestimmen.

11.8. Außer durch Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs. 11.3) erlischt die

         Funktion eines Vorstandsmitgliedes durch Enthebung (Abs. 9) und Rücktritt

        (Abs. 10).

11.9. Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne

         seiner Mitglieder der Funktion entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des

         neuen Vorstands bzw. Vorstandsmitglieds in Kraft.

11.10. Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären.

         Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand und im Falle des Rücktrittes des

         gesamten Vorstandes an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst

         mit der Wahl bzw. Kooptierung (Abs. 11.2.) eines Nachfolgers wirksam.

 

§12 Aufgabenkreis des Vorstandes

 

        Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist das ‚Leitungsorgan’ im Sinne

        des Vereinsgesetzes 2002. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die

        Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich

        fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:

12.1. Erstellung des Jahresvoranschlages sowie Abfassung des

        Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses (=Rechnungslegung)

12.2. Vorbereitung der Generalversammlung

12.3. Einberufung der ordentlichen und außerordentlichen Generalversammlung

12.4. Verwaltung des Vereinsvermögens

12.5. Aufnahme und Ausschluss von ordentlichen und außerordentlichen

        Vereinsmitgliedern

 

§ 13 Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder

 

13.1. Der Obmann führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Der Schriftführer

         unterstützt den Obmann bei der Führung der Vereinsgeschäfte.

13.2. Der Obmann vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des

         Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des Obmanns und des

         Schriftführers, in Geldangelegenheiten (= vermögenswerte Dispositionen) des

         Obmanns und des Kassiers.

13.3. Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten

         bzw. für ihn zu zeichnen, können ausschließlich von den in Abs. 13.2 genannten

         Vorstandsmitgliedern erteilt werden.

13.4. Bei Gefahr im Verzug ist der Obmann berechtigt, auch in Angelegenheiten, die

         in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstands fallen, unter

         eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; im Innenverhältnis

         bedürfen diese jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige

         Vereinsorgan.

13.5. Der Obmann führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand.

13.6. Der Schriftführer führt die Protokolle der Generalversammlung und des

         Vorstandes.

13.7. Der Kassier ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins

         verantwortlich.

13.8. Im Falle der Verhinderung tritt an die Stelle des Obmannes, des Kassiers, oder des                           

         Schriftführers deren Stellvertreter.

       

§14 Die Rechnungsprüfer

 

14.1. Die zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung für die

         Funktionsdauer des Vorstandes gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich. Die

         Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung –

         angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.

14.2. Den Rechnungsprüfern obliegen die laufende Geschäftskontrolle und die

         Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der

         Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel.

14.3. Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und Verein bedürfen der

         Genehmigung durch die Generalversammlung. Im Übrigen gelten für die

         Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 11 Abs. 8 bis 10 sinngemäß.

14.4. Die Rechnungsprüfer haben laut § 20 des Vereinsgesetzes im Rahmen der

         Mitgliederversammlung die Mitglieder über den Kassenbestand am Ende eines

         Rechnungsjahres sowie den ordentlichen Verlauf der Kassengebarung zu berichten.

         Einsichtnahme in die Kassengebarung eines ordentlichen Mitgliedes zur Abfrage von

         Sponsorbeträgen oder sonstigen Entschädigungen ist zum Schutz der Sponsoren

         nicht möglich.

 

§ 15 Das Schiedsgericht

 

(1) Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten

      ist das vereinsinterne Schiedsgericht berufen. Es ist eine „Schlichtungseinrichtung“

      im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach den §§ 577 ZPO.

(2) Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern

      zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als

      Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand

      binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits

      ein Mitglied des Schiedsgerichtes namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand

      innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen

      weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum Vorsitzenden des

      Schiedsgerichtes. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen

      das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ – mit Ausnahme

      der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit

      ist.

(3) Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung nach Gewährung beiderseitigen

     Gehörs bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es

     entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind

     vereinsintern endgültig.

 

§ 16 Auflösung des Vereines

 

(1) Die freiwillige Auflösung des Vereines kann nur in einer Generalversammlung und

      nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

(2) Diese Generalversammlung hat auch - sofern Vereinsvermögen vorhanden ist -

      über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu

      berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der

      Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen soll,

      soweit dies möglich und erlaubt ist, allen aktiven und auch ehemaligen

     Vorstandsmitgliedern, die mindestens zwei Perioden im Vorstand waren, geteilt nach

     den Jahren der Ausübung der Funktion des Vorstandes übertragen werden. Diese

     haben eine Erklärung zu unterzeichnen, dass sie diese Mittel für gemeinnützige

     Zwecke auf sportlichem Gebiet im Sinne der §§ 34ff BAO verwenden.

 

Graz, im Jänner 2011